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1556-1560
Bau des Renaissance-Jagdschlosses durch Herzog Christoph von Württemberg.

1929
Erwerb Grafeneck durch die evangelische Samariterstiftung Stuttgart.

1930
Einrichtung eines Behindertenheims.

1933
Nationalsozialistische Machtübernahme. Adolf Hitler wird Reichskanzler.

1935
Erste Vorstöße „Euthanasie“-Maßnahmen einzuleiten (Reichsärzteführer Wagner).

1939
Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939.
Erfassung aller Einrichtungen für Behinderte und psychisch Kranke durch das Reichsinnenministerium.

Adolf Hitler unterzeichnet im Oktober die Ermächtigung für die „Euthanasie“-Morde.

14. Oktober 1939
Beschlagnahmung Grafenecks. Umwandlung Grafenecks in eine Vernichtungsanstalt.

1940
Es entstehen insgesamt sechs „Euthanasie“-Vernichtungsanstalten in Deutschland.

18. Januar 1940
Beginn der „Euthanasie“-Morde in Grafeneck.

13. Dezember 1940
Ende der „Euthanasie“-Morde in Grafeneck.

1941
Bis zum Abbruch der „Aktion T4“ werden zwischen Januar 1940 und August 1941 über 70.000 Menschen aus Heil- und Pflegeanstalten ermordet.

3. August 1941
Predigt des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen am.

24. August 1941
Adolf Hitler beendet die „Euthanasie“-Morde in den Vernichtungsanstalten.
Dezentrale Phase der Euthanasie durch Medikamente, und Unterernährung bis Kriegsende.

1941-1942
Überfall NS-Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941
Beginn der Ermordung der europäischen Juden in den Vernichtungslagern des „Holocaust“.

1941-1945
Nutzung Grafenecks als Heim der Kinderland-Verschickung.

1946-1947
Rückgabe Grafenecks an die Samariterstiftung – Wiederaufbau der Behinderteneinrichtung.

1949
Grafeneck-Prozesse in Tübingen (Württemberg) und Freiburg (Baden).

Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

1965
Abriss des Tötungsgebäudes; erster Gedenkort auf dem Friedhof der Einrichtung

1979
Buß- und Bettag, erster Gedenkgottesdienst in Grafeneck, vgl. [[wiki:Vereinsgeschichte]].

1982
Anbringung einer Schrifttafel, die an die „Euthanasie“-Morde erinnert, auf einem der beiden Urnen-Gräber des Friedhofs

1989-1990
Errichtung der Gedenkstätte Grafeneck.

1994
Gründung des Vereins Arbeitskreis Gedenkstätte Grafeneck e.V.

1995
Veröffentlichung des „Gedenkbuchs für die Opfer der Euthanasie in Grafeneck 1940“.

1998
Der Alphabet-Garten entsteht.

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